Digital erzeugte virtuelle Welten gibt es mittlerweile viele. Und durch Games, durch Superheldenfilme oder immersive Ausstellungen sind die meisten von uns den Umgang damit gewöhnt. Ob wir uns darauf einlassen, in diese eintauchen, das hängt von unserer eigenen Bereitschaft, unserem Glauben, aber auch von der Glaubwürdigkeit der Technik ab. Was diese betrifft, da hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Es gibt immer stärkere Chips in Kameras, Handys, Computern und neue Technologien wie Extended Reality (XR) und Augmented Reality (AR). Und dank der Virtual Production ist es heute möglich, physische Filmsets durch riesige LED-Wände zu erweitern und durch Synchronisierung mit der Kamera verschiedene Welten und Ästhetiken in Echtzeit darzustellen.
Für die Filmproduktion bietet das viele Vorteile. Und für Schauspieler*innen bedeutet es, dass sie anstatt vor grünen oder blauen Wänden nun vor auch für sie sichtbaren Hintergründen agieren. Wenn man das Ganze nun auch noch mit dem Volumetric Video Capturing als neuer Technik kombiniert, dann, nun: Das ist eine gute Frage. Denn bisher wurde das noch nicht gemacht. Und hier kommen nun die junge Münchner Produzentin Nele Urbach mit ihrer Firma FineLine Film, ihr Bruder, der Medienkünstler Justin Urbach, und der multidisziplinäre Designer Manuel Steitz ins Spiel. Denn mit ihrem gemeinsamen, vom FFF Bayern mit 30.000 Euro für die Konzept-/Prototyp-Entwicklung geförderten Projekt Frame Shift haben sie genau das vor.